Bericht zum Gedenkgottesdienst

Im Folgenden finden Sie einen Bericht zum Gedenkgottesdienst, geschrieben Elisabeth Jakoby- Czerny, einem Team Mitglied der Palliativstation.

Am Dienstag, dem 22. November 2011 fand in der Spitalkirche St. Anna des Kreiskrankenhauses Höchstadt der jährliche ökumenische Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen der Palliativeinheit „Lichtblick“ und des Hospizvereines Höchstadt e.V. statt.

CA Dr. Laugwitz vom Palliativteam sowie der Hospizverein Höchstadt e.V. hatten gemeinsam zu dieser Trauerfeier eingeladen, um zusammen mit den betroffenen Angehörigen der Verstorbenen zu gedenken, die auf der Palliativstation oder vom Hospizverein zu Hause betreut worden waren.

Die Palliativschwestern Birgit Geier und Christiane Bachmayer bereiteten aufmerksam und liebevoll den Gottesdienst vor und gestalteten die Liturgie gemeinsam mit den evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorgern, Pfarrer Hans-Friedrich Schäfer und Diakon Georg Paszek. Musikalisch wurde die Feier mit sehr gefühlvollen Melodien der Zeckerner Gitarren- und Zithergruppe umrahmt.

Es war eine ergreifende und doch tröstende Gedenkfeier in der bis auf die Empore überfüllten Spitalkirche. Und als die Namen der Verstorbenen verlesen wurden und für jeden eine selbst gestaltete Kerze entzündet wurde, spürte man die vielen Fragen, Gedanken und Nöte der Hinterbliebenen.

„Es hat gut getan, zu fühlen, dass man in der eigenen Trauer nicht alleine ist.“,so äußerte sich eine Angehörige im Anschluss an den Gottesdienst.

Bei Punsch, Tee und weihnachtlichem Gebäck kam es im freundlich dekorierten Foyer des Kreiskrankenhauses zu vielen interessanten Gesprächen und Begeg-nungen zwischen den Besuchern und dem Palliativteam.

Die große Resonanz auch beim diesjährigen Gedenkgottesdienst verdeutlicht, dass viele Angehörige das Angebot der gemeinsamen Erinnerung gerne annehmen.

Artikel wurde ebenfalls in der Zeitung „Fränkischer Tag“ ( http://www.infranken.de/ ) veröffentlicht.

Wir laden Sie dazu ein, in einem Kommentar Ihre Erfahrungen hier zu veröffentlichen und bedanken uns bei allen Anwesenden für die Teilnahme an diesem Gedenkgottesdienst.

 

zwei Jahre Palliativeinheit Lichtblick

Seit nunmehr etwas über zwei Jahren existiert die Palliativeinheit Lichtblick des Kreiskrankenhauses St. Anna in Höchstadt.

Wir sind froh, dass wir in dieser Zeit viele Menschen und Familien auf Ihrem Weg begleiten durften, nun ist es Zeit, etwas über die vergangenen Jahre nachzudenken.

Jedoch wollen nicht wir selbst Ihnen unsere Meinung mitteilen, sondern lieber die Familien sprechen lassen. Die folgenden Sätze stammen aus dem Gästebuch der Palliativeinheit  und geben das Meinungsbild von Patienten und Angehörigen wieder:

Im Folgenden finden Sie einen Teil der Einträge aus unserem Gästebuch:

Das Gästebuch der Palliativeinheit Lichtblick

Gästebuch der Palliativeinheit Lichtblick

Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt.

Liebes Palliativ-Team, ein herzliches Dankeschön für so viel Mitgefühl, Freundlichkeit,  liebevolle Begleitung und für den guten Zuspruch, den ich immer wieder erhalten habe.

Wir wussten nicht,  wohin in unserer Not, sie haben uns liebevoll aufgefangen! Vielen Dank für alles

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Wohl dem Menschen, der gelernt hat zu ertragen, was er nicht ändern kann und preiszugeben, mit Würde, was er nicht retten kann.

Es ist erfreulich, die Erfahrung gemacht zu haben auf der Palliativstation die Ruhe und den Frieden zu finden. Vielen Dank an die Schwestern, die viel dazu beigetragen haben, durch gute Betreuung so wie Begleitung, den mühsam gewordenen Weg bis zum Ende zu gehen. Alles Gute für das gesamte Team von Hr. Chefarzt Dr. Laugwitz.  Danke!

Liebes Team der Palliativstation, ein ganz herzliches Dankeschön für die liebevolle Pflege meines Vaters. Sie waren nicht nur für ihn eine große Hilfe, sondern auch für mich, es hat auch mir gut getan bei Ihnen! Wir wünschen Ihnen weiterhin für Ihren schweren Dienst Gottes Segen und Kraft für jeden Tag.

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Den Ärzten und Pflegeteam der Palliativstation

Unsere liebe Mutter hat die letzten Wochen ihres Lebens auf der Palliativstation des St Anna Krankenhauses Höchstadt verbracht. Dabei wurde sie von den Pflegenden mit viel Respekt, Menschlichkeit und Würde auf ihrem schweren Weg begleitet. Auch wir Angehörigen fühlten uns in dieser Ausnahmesituation gut betreut und verstanden. Dafür möchten wir herzlich danken.  „Vergelt`s Gott“ auch an Herrn Chefarzt Dr. Laugwitz und Assistenzärztin Dr. Ritter

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Ich bin sehr dankbar für den Beistand, der uns hier gewährt wurde. Vielen Dank für die Schmerzlinderung und Da sein.

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Mein Mann, unser Vater und Opa hatte das unbeschreibliche Glück von ihrem Team betreut zu werden. Schon vom ersten Augenblick an spürten wir die Herzlichkeit und Wärme, fühlten Geborgenheit und Zuversicht. Durch die gute medizinische Betreuung und die ansprechend liebenvolle Pflege konnte mein Mann soweit stabilisiert werden, dass er nun zu Hause weiter gepflegt werden kann. Dafür ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team dieser Station. Danke für das Mitgefühl, die aufmunternden Worte, die uns Zuversicht und Kraft für alles Kommende geben. Danke Hr. Dr. Troyke, der uns in unserer Notsituation auf ihre Station aufmerksam gemacht hat. Es war das Beste, was wir für meinen Mann tun konnten. In herzlicher Erinnerung …

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Ich möchte mich von ganzem Herzen für die liebevolle Pflege meines Vaters bedanken. Das große Mitgefühl der pflegenden Schwestern hat mich zu tiefst beeindruckt. Man merkt  in dieser Klinik zählt noch der Mensch.

 

 Wir bedanken uns in aller Herzlichkeit für Ihr Vertrauen und für die lieben Worte, die Sie in unser Gästebuch geschrieben haben. Diese geben uns immer wieder Kraft für unseren Dienst am schwerkranken Menschen und ihren Familien.

Ihr Palliativteam des Krankenhauses St. Anna

 

 

Physiotherapie bei Palliativpatienten

Unsere Physiotherapeutin Fr. Jakoby-Czerny mit Fachausbildung in Palliative Care hielt am 19. Mai 2011 vor den interessierten Mitgliedern des Hospizvereins Höchstadt einen Vortrag zum Thema:“ Physiotherapie in der Palliativmedizin“

Die Physiotherapie ist ein wichtiger Teil des  interdisziplinären Therapieplanes. Sie dient zur Linderung der Schmerzen, Entspannung und Mobilisierung des Patienten.  Die Behandlung kann helfen,  Symptome zu lindern wie z.B. Atemnot, Ödeme, Obstipation, Verspannung und Verhinderung von Kontrakturen. Durch physiotherapeutische Techniken gelingt es,  Schwerkranken wieder Kraft zu geben und gemeinsam mit ihren Angehörigen weiterhin ihre Würde zu erhalten.

Der Patient ist dabei das Maß aller Dinge: im Hinblick auf das Therapieziel genauso wie auf seine temporäre Belastungsfähigkeit.

 

 

Palliative Wundversorgung

Wenn Wunden nicht mehr heibar sind

Inspiriert von einem Artikel aus der Zeitschrift: Die Schwester / Der Pfleger möchten wir unser Wundmanagement der Station vorstellen.  Unsere Wundexperten  Schwester Tanja Güldner und Pfleger Jan Laube stehen dem Palliativteam stets mit Rat und Tat zur Seite.

Sind Wunden nicht mehr heilbar, so liegt das Augenmerk auf Symptomen wie Schmerzen, Gerüche, Exsudation, Kosmetik und Beweglichkeit. Speziell ausgewählte Wundverbände binden Gerüche und saugen starke Wundflüssigkeit auf. Durch fachgerecht angelegte Wundverbände wird den Patienten eine gute Beweglichkeit im Alltag ermöglicht.

Durch unser Ärzteteam Chefarzt Dr. Laugwitz, Oberarzt Dr.Troyke und Stationsarzt Daniel Mundkowski, die eine Zusatzausbildung in Schmerztherapie haben, ist es möglich, auftretende Schmerzen bei palliativen Wunden zu lindern oder gar zu verhindern.

Zitat aus der oben genannten Fachzeitschrift:

Grundlage des pflegerischen Handels ist dabei die Gewährung und Wiederherstellung der Lebensquallität des Patienten unter Wahrung seiner Würde.  Nicht die Abheilung der Wunden steht also im Vordergrund, sondern das Interesse des Patienten an einem sebstbstimmten, würdigen und schmerzfreien Leben.

Die Wundmanager der Palliativeinheit

Die Wundmanager der Palliativeinheit

Schulung im Vitanas Senioren Centrum St. Anna

Frau Auerbeck und Frau Eismann, die Leiterinnen des Vitanas Senioren Centrums St. Anna, besuchten unsere Palliativeinheit und informierten sich beim Fachpersonal unter Leitung von Dr. Laugwitz über die Versorgung von Palliativpatienten und Schulungsmöglichketen zur Pflege schwerstkranker Menschen. 

Am 18. Mai 2011 erläuterten Schwester Birgit und Schwester Christiane im Altenheim St. Anna den Unterschied zwischen palliativer Versorgung und einem Aufenthalt im Hospiz. Des Weiteren wurde erklärt, welche Patienten mit welchen Symptomen in der Palliativeinheit versorgt werden und wie pflegerisch darauf reagiert werden muss. Im speziellen wurde erörtert, was zu tun ist, wenn der Patient zum Beispiel unter starken Schmerzen oder Atemnot leidet oder welches Hilfsnetz für die Angehörigen nach Entlassung zur Verfügung steht.

 Schwester Birgit vermittelte den Zuhörern zunächst einen Eindruck von der Arbeit auf der Palliativ-Einheit Lichtblick, indem Sie Fotos von Zimmern und Einrichtung sowie Informationsmaterial präsentierte.

Schwester Christiane stellte einen kleinen Teil unserer häuslichen Aromapflege vor.

Speziell angefertigte Mundpflegelösung, Mundpflege bei komatösen Patienten und erfrischende Mundpflegetipps fanden reges Interesse beim Pflegepersonal.

 Als praktische Übung zeigte Schwester Christiane eine atemstimulierende Einreibung und Lagerungsmethoden, die dem Patienten bei Atemnot helfen. 

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich beim Vitanas Senioren Centrum und insbesondere bei Frau Eismann für den freundlichen Empfang bedanken und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft.

Besuchshund „Sunny“

eine besondere Freude bereitet für die Patienten der Palliativeinheit ein Besuch des Hundes „Sunny“.

Speziell ausgebildet und betreut von Pfleger Jan Laube (innere Medizin) besucht der Hund Schwerkranke und deren Angehörige. Sunny bietet stets eine willkommene Aufheiterung und Abwechslung für die Familien.

Der Hund lässt sich streicheln und kann auch gefüttert werden. Durch die tiefe Freude, die den Patienten durch die Zuneigung des Hundes zu Teil wird, erleben die Patienten Entspannung und große Freude. Die Erfahrung zeigt, dass die Patienten sich noch lange über die Besuche unterhalten und der Hund Ihnen positiv im Gedächtnis bleibt.

Geburtstagsfeier auf unserer Palliativeinheit

Traurig erzählt  unsere Patientin, dass morgen ihre Schwester Geburtstag hat. Das nicht gefeiert wird, stand für das Geburtstagskind fest, da die schwere Krankheit die ganze Familie sehr betroffen machte. Auf die Frage hin:“ Möchtest du deine Schwester überraschen?“ Gelang es ein Strahlen in das Gesicht unserer Patientin zu zaubern.

Auch ihre Mutter war sofort von der Idee begeistert, da sie wusste wie gerne ihre Tochter jemanden eine Freude macht. Es wurden Geschenke, Blumen und Getränke besorgt und das Zimmer unserer Patientin in einen Faschingssaal umdekoriert

Bereits die Vorbereitungen ließen uns alle ihre schwere Krankheit vergessen.

Besonders freute es uns als das Geburtstagskind nichts ahnend mit einem Kuchen in der Tür stand und wir in ihren Augen ihrer Freude und ihrer Überraschung lesen konnten.  Bei Sekt und Orangensaft, Kaffee und Kuchen konnten wir alle einen wunderschönen unvergessliche Tag erleben.

Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen auf der Internetseite der Palliativstation Lichtblick des Kreiskrankenhauses St. Anna in Höchstadt an der Aisch.

Neben vielfältigen Informationen zu unserem Team und unseren Leistungen erfahren Sie hier auch immer Aktuelles aus unserem besonderen Pflegebereich.

Ganz oben auf dieser Seite finden Sie verschiedene Bereiche, die zu den unterschiedlichen Themen führen.

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